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Herzchen besser privat oder gesetzlich versichern lassen?
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Funnydani



Anmeldungsdatum: 05.12.2009
Beiträge: 115

BeitragVerfasst am: 07.12.2009, 20:43    Titel: Herzchen besser privat oder gesetzlich versichern lassen? Antworten mit Zitat

Hoffe ich habe hier die richtige Kategorie erwischt mit meiner Frage!

Eigentlich wollten wir unseren noch ungeborenen Sohn nach der Geburt über mich, gesetzlich familienversichern lassen. Das wäre beitragsfrei gewesen. Nachdem wir wissen, was unserem Herzchen alles bevorstehen wird, überlegen wir, nicht doch privat oder teilprivat zu versichern.

Wir könnten auch über meinen Mann privat versichern lassen, da der Kleine über dann Anrecht auf Beihilfe hätte (ist dann nicht so teuer wie wenn man selbst 100% bezahlen muss) und meines Wissens nach bis 8 wochen nach der Geburt jedes Kind OHNE Risikozuschläge und Gesundheitsprüfung aufgenommen werden muss.

Dann gabs noch die Alternative, gesetzlich versichern mit privater Zusatzversicherung.

Welche ist nun die beste Variante für ein Herzchen, das mind. 3 OPs und ein paar Herzkatheter über sich wird ergehen lassen müssen?

Was für Vorteile hat denn die GKV?

Soweit ich weiß sind heikle themen bei der privaten immer Reha/ FOR, Haushaltshilfe (da unser erstes Kind, noch nicht so dramatisch wenns fehlt), und ggf. auch Bezahlung der Begleitperson im KH?

Wer hat hier Erfahrung, wer kann hier weiterhelfen, wen kann man ansprechen? Habe es schon in unserer Herzklinik versucht beim Sozialberater, ohne nennenswerten Erfolg.

Ich weiß nur, mit der privaten KV hätten wir Anrecht auf mind. 2-Bett-Zimmer, Chefarzt bzw. freie Arztwahl, und natürlich die üblichen Privatpatientenvorteile, Krankenhaustagegeld, wenn auch nur für ca. 21 Tage, eine Reha-Zusatzversicherung müsste mein Mann auch haben, die dann auch für den Kleinen gelten würde. Eine FOR wird damit aber viell nicht möglich sein, aber das wär viell das kleinere Übel.

Wie sind eure Erfahrungen? Die Frage richtet sich an alle, die privat versichern konnten, es getan haben oder nicht, und wie sie damit gefahren sind.

Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, dass wir später unseren Kleinen wohl kaum mehr in unsere Private reinbekommen werden!

Vielen Dank für eure Erfahrungen/ Tipps!!
_________________
mit Julian Elvis ganz fest im Herzen
Herzdiagnose in der 22. SSW: HLHS, Dextrokardie uvm., geboren am 01.01.2010, 05.46h
BT-Shunt OP am 05.01.10 erfolgreich in Bonn
gestorben am 01.02.2010, 15.04h
und Maximilian Xaver (22.06.2011, herzgesund)
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Tom Theodor



Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 3088
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 07.12.2009, 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, liebe Daniela,
Tom ist über meinen Mann gesetzlich versichert und über mich (die ich auch über meinen Mann versichert bin) privat zusatzversichert. Wir haben diese Zusatzversicherung für ihn genommen, weil sie ohne Gesundheitsprüfung ging und Tom eben nie wieder in eine private Versicherung gekommen wäre. Es ist aber sehr sehr sehr sehr lästig, all die 1000 Rechnungen, die nach einem stationären Aufenthalt über Monate angeflattert kommen, zu begleichen, das Geld bei der priv. Kasse zurückzufordern. Das hat unendlich viel Kraft gekostet, besonders nach der ersten OP.
Die Vorteile der privaten Versicherung sind im Kindesalter nicht so gross, finde ich, weil Kinder eher heikel behandelt werden, "unseren" Herzfehler operiert und kathetert eh nur der chef bzw. die besten Oberärzte; und der Unterschied ist eh nciht so krass ist wie bei Erwachsenen. Und Einzel- oder Zweibettzimmer gibt es in wenigen Kliniken - wir hatten das trotz entsprechender Versicherung nie.
Letztlich würde ich für die GKV plädieren: Haushaltshilfe, FOR, Leistungen der Pflegeversicherung - Du hast Dich ja bereits umfassend informiert. Ich kann mich an keine Situation erinnern, in der Tom wg. der privaten Zusatzversicherung besser oder anders behandelt wurde als als "normaler" Kassenpatient.

Liebe Grüße - diese Woche sind lauter Elternabende und Schulweihnachtsfeier - ich denke trotzdem an Dich! Ruf bitte an, wenn es dringende Fragen gibt!
Stefanie
_________________
Tom Theodor *17.10.2004, HLHS,
Fontan 07/2008 Schrittmachers 08/2008
Asperger-Autismus
Till *2002, Taddeo *2006 gesund
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Funnydani



Anmeldungsdatum: 05.12.2009
Beiträge: 115

BeitragVerfasst am: 08.12.2009, 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Stefanie,

gerne, wenn du mir mal deine Tel.nr. gibst...? Winken

LG

Daniela
_________________
mit Julian Elvis ganz fest im Herzen
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maksiu73



Anmeldungsdatum: 17.08.2009
Beiträge: 236
Wohnort: Wetzlar

BeitragVerfasst am: 08.12.2009, 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
Ich bin auch persönlich der Meinung, dass private Krankenversicherung für die Kinder in diesem Fall nicht viel bringt... vielleicht später, wenn er schon Erwachsen ist...
Ich habe etliche Gespräche mit den Eltern gehabt, die privat versichert waren. Und meistens hatten sie deswegen mehr Probleme als Vorteile... Probleme um Reha zu bekommen, um Behandlung zu bezahlen usw. Eine Mutter hat sogar erzählt, dass nach jeder großer OP hat sie Anfrage von der Krankenkasse bekommen, ob wirklich Herz-Lungen Maschine bei der OP notwendig war, und ob das nächste mal man darauf vielleicht verzichten kann... Geschockt
Was 2-Bett Zimmer betrifft, in Giessen z.B. sind nur 2-Bett Zimmer... und um jedes Kind kümmert man sich gleich: egal privat oder gesetzlich versichert...
Ich würde jedenfalls immer wieder mein Kind gesetzlich versichern... vielleicht eine private Zusatzversicherung dazu... bis jetzt hatten wir noch keine Situation, wo wir das bräuchten...
_________________
Dorota, Mama von Alexandra HTX 27.02.03 und Patricia
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Funnydani



Anmeldungsdatum: 05.12.2009
Beiträge: 115

BeitragVerfasst am: 08.12.2009, 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Habe heute ein interessantes Telefonat gehabt wegen dieser Frage mit einem Herztransplantierten, der mit 13 ein neues Herz bekam (erworbener Herzfehler - Herzmuskelentzündung) und damit seit 17 Jahren gut rumrennt.

Er war bis Ende seines Studiums privat über seinen Vater versichert und seitdem gesetzlich. Er meint, er merkt den Unterschied ganz deutlich, besonders zb. bei Herzkatheteruntersuchungen im KH. Als privater hat man ja freie Arztwahl, was in einigen Zentren ein Vorteil sein mag (generell sind natürlich die meisten Kinderkardiologen kompetent, es hat halt den Vorteil nicht grad zu dem zu kommen den man am wenigsten leiden kann Winken

Ich glaube auch, bei so komplizierten Herzfehlern wie HRHS oder HLHS lässt man sowieso nur die Spezialisten ran und nicht etwa den Assistenzarzt! Da sollte es sicherlich keinen Unterschied zwischen Kasse oder privat geben.

Allerdings zieht das Argument, dass das wohl Krümels letzte und einzige Chance ist, jemals in die PKV zu kommen. Danach braucht er nicht mehr fragen... in die gesetzliche, so habe ich rausgefunden, kann man jederzeit wechseln, andersrum leider nicht.

Das mit der FOR ist ein Punkt und sicher ein Argument - allerdings wäre Reha über den Vertrag den unser Krümel bekäme abgedeckt!! Schlimmstenfalls könnte einer der Eltern nicht mit.

Interessanter wirds bei der Haushaltshilfe. Hätte ich jetzt 2 Kinder daheim sitzen, wäre das ein ganz heisses Eisen. Aber wir haben noch nicht mal ne Katze daheim, ich glaube, unter diesen Umständen bekämen wir wohl keine Haushaltshilfe, von niemanden!

Ein Folgekind soll sowieso frühstens erst kommen wenn der Kleine seine Fontan hinter sich hat. Wenn DANN eine Haushaltshilfe akut würde, wollte ich mein Kind auch nicht allein daheim lassen mit einer fremden Person - so oder so würde ich es dann zu den Großeltern notevakuieren. Hat das hier schonmal jemand mit einer Haushaltshilfe durchgezogen? Wie sah das konkret aus, wie hat das geklappt? (Finde den Gedanken ja furchtbar, ne wildfremde Person in meiner Wohnung, unseren Haushalt werfend...!)

Casus Knackus bleibt also wenn die Reha-Frage- und die Frage nach dem Pflegegeld für den Krümel!!!

Hat hier jemand Erfahrungen? Pflegegeld bei privater Krankenversicherung?
_________________
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Tom Theodor



Anmeldungsdatum: 10.09.2004
Beiträge: 3088
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 08.12.2009, 16:25    Titel: Antworten mit Zitat

Wir hatten schon mehrmal die Notwendigkeit, Haushaltshilfen einsetzen zu müssen. Wenn es geplante OPs waren, kamen von der Organisation eingesetzte HHH zum Vorstellen und Besprechen zu uns, auch mehrmals und ausführlich. In der Schwangerschaft mit Tom hatte ich 2 Wochen vor dem ET schon eine HHH zu Hause, damit der Überganz für Till "glatter" ist.
Es waren ausnahmslos sehr empathische und erfahrene Kräfte, die mit der ihnen eigenen Demut und Tatkräftigkeit unendlich viel für uns getan haben - wir verdanken ihnen viel; die Geschwisterkinder waren sehr gut aufgehoben und hatte eine Person, die von Sorgen unbehaftet ganz viel und Besonderes mit ihnen gemacht hat. Zu dreien besteht bis heute ein freundschaftlicher Kontakt. Es ist eine große und hochzuschätzende Leistung der GKV - so konnte ich mich voll auf Tom konzentrieren und die anderen innerlich gut loslassen.
LG, Stefanie
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Tom Theodor *17.10.2004, HLHS,
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kl_loewin



Anmeldungsdatum: 13.01.2009
Beiträge: 198
Wohnort: 24376 Kappeln

BeitragVerfasst am: 08.12.2009, 17:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
wir haben Lissy auch priv. versichert, weil es für uns günstiger kam.
Bis jetzt habe ich bis suf den wirklich nervigen Schriftkram nur positive Erfahrungen machen können. Es wurde viel bezahlt was sonst nicht bezahlt worden wäre. (z.B. der Osteopath)
Mit dem Pflegegeld hatten wir auch wenig probleme, uns wurde gleich beim ersten Besuch Pflegestufe II zugesprochen bis zur letzten OP.

Ich würde mich immer wieder die priv. nehemen, aber da mucc wohl jeder selbst schauen was für einen das beste ist!

Gruß Maren
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Lieben Gruß
Maren mit:

Hanna Diagnose 30.SSW
Geb 2.2009 in Kiel
Norwood 2.2009
HK 5.2009
Hemi Fontan 5.2009
HK 6.2010
TCPC 2.2011
HK und MRT 6.2012 alles in Kiel
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Lara Sophie



Anmeldungsdatum: 01.12.2008
Beiträge: 4337

BeitragVerfasst am: 08.12.2009, 17:40    Titel: Antworten mit Zitat

Wollte nur darauf hinweisen, dass bei privat es keine Kinderkrankentage gibt, wie bei der gesetzlichen 10 je Elternteil.

Ich würde wenn vorher abklären, falls du später arbeiten möchtest, ob du dann unbezahlt frei nehmen darfst?

Mein Arbeitnehmer wünscht, das ich meinen Urlaub bei Infekten von Lara nehme Traurig Meine Arbeitskraft interessiert dabei nicht. Hilfsmittelversorgung und Terminvergabe bei Hautarzt, Augenarzt usw. ist bei den privaten ok, ansonsten fällt mir kein Vorteil ein.

GLG Steffi
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Unsere Mutmachgeschichte: http://www.fontanherzen.de/index.php/fontanherzen/mut-mach-geschichten?id=38
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ClaudiaP



Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 1519
Wohnort: Duisburg

BeitragVerfasst am: 08.12.2009, 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Daniela!

Felicitas (unhd auch Kieran) war über meinen Mann privatversichert. Es war kein Problem sie damals dort anzumelden. Wie das mit den Kinderkrankentagen ist, keine Ahnung. Andreas hatte sich einmal freigenommen, das war aber Sonderurlaub, den ihm sein Arbeitgeber gewährt hat.

Nur einmal hatten wir Probleme und die hat meine KK gemacht. Ich war gestürzt, lag eine Woche im KK und brauchte nach der Entlassung (beide Füße in Orthesen und gin an Krücken) eine Haushaltshilfe. Diese wurde mir von der KK abgelehnt mit der Begründung, mein Kind wäre ja privatversichert und dann würde mir eine Haushaltshilfe nicht zustehen. Ich habe es bis heute nicht verstanden, aber in einem anderen Forum, wurde die Entscheidung meiner KK bestätigt, daß das rechtens gewesen sei.

Als ich im Frühjahr eine MUtter-Kind-Kur für mich und meinen Sohn beantragt habe, gab es keine Probleme bei der Kostenübernahme. Meine KK hat den Aufenthalt meines Sohnes mit übernommen.

Alles Gute für Dich!

LG Claudia
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Felicitas *01.09.2004 - +02.04.2007 (Herzversagen während der Behandlung einer Lungenentzündung auf der ITS)
Norwood I am 08.09.04 und Norwood II am 22.02.05 in Duisburg, sowie Ptosis-OP am 27.11.06 in Trier
Kieran *07.12.2007 kerngesund
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flixy



Anmeldungsdatum: 20.06.2007
Beiträge: 331
Wohnort: NIEDERSACHSEN

BeitragVerfasst am: 08.12.2009, 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

hallo daniela,
wir haben für unseren felix eine private zusatzversicherung und haben damit SEHR GUTE ERFAHRUNGEN gemacht. er ist dann bei meinem mann mit versichert, der aber auch nur gkv und zusätzlich privat ist.
wie maren schon geschrieben hat, bekommen wir auch zuschüsse bei osteopathie-behandlung, heilpraktiker..... also, wenn du die chance hast, würde ich es mir überlegen, wenn er erst auf der welt ist, nimmt euch keine private versicherung. wir bezahlen einen mínimalen beitrag. weiss gerade nicht genau wieviel.
gute gedanken und einen schönen abend
lg maren
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FELIX 22.02.07, HLHS alle OP´s in KIEL. 05.07.2016 Stententfernung
HANNA 10.02.12, HLHS nach der 2. OP verstorben 19.06.2012 (Lungenentzündung)
FYNN 22.07.13 KERNGESUND
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Funnydani



Anmeldungsdatum: 05.12.2009
Beiträge: 115

BeitragVerfasst am: 08.12.2009, 22:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

das "dumme" an der Sache ist, dass uns eine private Zusatzversicherung wohl mehr kosten würde als den Kleinen komplett privat versichern zu lassen! (Mein Mann ist Beamter - also 80% Beihilfe für den Kleinen - wir würden ca. 35 Euro im Monat zahlen für das komplette Privatpaket!)

auch steckt hier hinter die Überlegung, dass Julian danach wohl nie mehr in eine private kommen kann (Anwartschaft auf event. spätere private Versicherung!). "Runterstufen", also zu mir in die gesetzliche Krankenversicherung, und dann event. noch mit privater zusatz, das ginge immer, dieser Weg ist immer frei. Aber der Weg in die Private ist nach 8 wochen für ihn definitiv verbaut!

Also der Fall mit den Füßen in Gips und Haushaltshilfe ist ein gutes Beispiel: Hier würde mein Mann ja sogar Sonderurlaub bekommen, um daheim sein zu können (wäre bei mir auch so, umgekehrt).

Das mit den Kinderkrank-Tagen bei der Privaten wusste ich nicht, können das hier andere bestätigen? Allerdings muss man sagen, bei unseren Herzchen sind 10 Tage im Jahr auch sehr knapp bemessen... auch hier bekommen Beamte übrigens Extra-Sonderurlaubstage, mind. 4 pro Jahr.

ICH bin ja nach wie vor gesetzlich versichert, also mir stehen diese 10 Tage wohl schon zu, vorausgesetzt, ich bin nachweislich die, die das Kind auch pflegen würde. Oder?

Die Frage ist auch, wo ist der Unterschied zwischen "Mutter Kind Kur" und FOR, mal abgesehen davon dass bei der FOR für gewöhnlich auch Vater und Geschwister dabei sind (dies bei uns noch nicht gibt!)?

Wenn wir wollten, könnten wir sogar nach der Fontan auf GKV umsatteln. Erst dann werden für uns Dinge wie Haushaltshilfe, Reha/ FOR überhaupt erst akut.
vorher interessiert mich vor allem max. 2 Bett Zimmer, freie Arztauswahl, der übliche Privatpatienten"bonus", und eben "wer rein kommt, ist drin"...
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mit Julian Elvis ganz fest im Herzen
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Lara Sophie



Anmeldungsdatum: 01.12.2008
Beiträge: 4337

BeitragVerfasst am: 08.12.2009, 23:13    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich bin auch gesetzlich versichert, aber das Kind eben nicht, wieso sollte die gesetzliche Versicherung fürs Kind also zahlen. Macht sie definitiv nicht. Die 4 Tage gibt es lt. Tarif bei uns auch, wenn ich Glück habe, darf ich 6 Tage dazu unbezahlt frei nehmen, ab da dann mein Mann evtl. unbezahlt (geht gar nicht) oder eben mein Urlaub.
Knapp bemessen ist noch stark untertrieben.

Doch, wenn du nicht gleich arbeiten gehst, dann steht dieses Problem auch erst später. Unsere Kur haben wir uns über die Rentenversicherung erkämpft. Eine Mutter und Kind Kur müßte widerum die KK der Mutter übernehmen.

Privatpatientenbonus wollten wir nicht haben und es werden auch zum Glück alle Kids gleich behandelt. Unsere Maus lag leider eh mehr auf der Intensivstation.
Welche SSW bist du jetzt? Anscheinend habt ihr ganz konkrete Vorstellungen, ich wünsche euch viel Glück.

LG Steffi
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Funnydani



Anmeldungsdatum: 05.12.2009
Beiträge: 115

BeitragVerfasst am: 08.12.2009, 23:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Steffi,

ich gehe frühstens nach dem 1. Lebensjahr wieder arbeiten - wenn wir Pflegegeld Stufe 1 bekämen (dann wohl von der privaten?), dann könnte ich auch noch das 2. Jahr komplett daheim bleiben. Das wollte ich zwar nie, zwei Jahre Windelpause, aber die Herzdiagnose hat eben alles verändert, jetzt ist es mir am liebsten, wenn ich selbst beim Kleinen sein kann, und das so lange wie möglich.

Selbst im 3. Lebensjahr würde ich nur Teilzeit arbeiten gehen. Da mein Mann Schichtdienst hat, könnten wir es sowieso so arrangieren, dass immer einer von uns beiden daheim beim Kleinen ist. Zur Not gäbs da auch noch Oma, die sich nicht zweimal bitte ließe...

Also das mit dem Kinderkrankheitstagen würde wohl erst im 3. Jahr akut werden. Bis dahin KÖNNTEN wir ja sogar zurück in die Gesetzliche, wenn wir wollten...

Bin jetzt in der 38. SSW, der Countdown läuft... bzw., die Schonfrist für meinen Jungen läuft ab... ein furchtbares Gefühl! Aber ich kann ihn leider (?) weder vor dem Leben, noch vor dem Tod beschützen!

LG

Daniela
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Lara Sophie



Anmeldungsdatum: 01.12.2008
Beiträge: 4337

BeitragVerfasst am: 09.12.2009, 08:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Daniela,

es wird schon alles gut gehen. Betreffs Privatversicherung nimmt ihn wirklich später keiner, ihr könnt es ja probieren und wenn dann in die Gesetzl. wechseln. Wichtig ist ein guter Vers.Vertreter als Ansprechpartner.

Versuch dich weiter abzulenken und Kraft zu tanken!

GLG Steffi
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Leoni



Anmeldungsdatum: 18.04.2008
Beiträge: 12
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 13.01.2010, 14:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Daniela,
bei uns stand auch die Frage vor der Geburt, ob es für unsere Kleine besser ist, wenn sie Privat oder Gesetzlich versichert ist.

Nach Beratungen ( auch mit Schwestern aus dem DHZB ) haben wir uns für die gesetzliche Versicherung entschieden.

Der Hauptgrund war, dass die privaten Versicherungen nicht an das Sozialgesetzbuch gehalten sind. Die Gesetzlichen schon.

Beispiele:
-benötigst du ein Hilfmittel ( Rollstuhl ) so bekommst du einen Guten gestellt. bei der Privaten ein Teilbetrag ( nach Vertrag - ca. 600 - 800 Euro ) den Rest darf man selbst zahlen.

- Wenn du eine Kur haben möchtest, zahlt die Private einen Tagessatz von ~ 7 Euro, mehr nicht. Die Gesetzliche übernimmt alles.

Ich könnte noch einige Beispiele auflisten.
Die Gesetzliche hat zwar nicht den besten Ruf, aber für unsere Herzkinder gibt es keinen / kaum unterschiede zu der privaten Versicherung.

Gruß
Netti, Rainer und Leoni
_________________
Leoni * 14.04.2008 Berlin
HLHS - 3x Herz-OP (Norwood, Glenn + Fontan); 5x HK, 1 Stentimplantierung
alles im Herzzentrum Berlin <- Danke für alles !!!
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