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Friedhofsatzung

 
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**Tina**



Anmeldungsdatum: 15.11.2007
Beiträge: 166
Wohnort: Neunkirchen / Saar

BeitragVerfasst am: 12.09.2008, 07:28    Titel: Friedhofsatzung Antworten mit Zitat

Ich brauch mal eure Hilfe.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll....

Im wesentlichen geht es darum...

Wir haben bei Hanna´s Beerdigung unteranderem 250 Euro an die Stadt bezahlt, für Kühlzelle und Leichenhalle.
Von Jessica (einer Bekannten) hab ich bereits im Februar erfahren dass in ihrer Gemeinde auf diese Kosten bei Kindern verzichtet wird.
Da Jessica und ich nur ca. 15 km auseinander wohnen, sprich im selben Bundesland, bin ich schon eine Zeit lang am kämpfen mit dem Stadtrat.
Die Friedhofssatzung MUSS geändert werden.
Denn wie ist heute zu Tage die Regel. Jedes Paar freut sich auf ihren Nachwuchs, gib alles erspartes für das schöne Kinderzimmer aus. Autositz, Kinderwagen alles kostet sehr viel Geld.
Und dann die schreckliche Wende.
Kurz nach der Geburt oder plötzlich in der Schwangerschaft. Plötzlicher Kindtod, stille Geburt oder schwere Krankheit.
Das noch so junge Leben für immer Ausgelöscht.
Zu allem Elend kommt jetzt noch das Finanzielle. Alles angesparte ist aufgebraucht.
Und genau aus diesem Grund möchte ich es soweit bringen das zu mindestens auf 250 Euro (wofür keine Leistung erbracht wird) verzichtet werden kann. In solchen Fällen sind auch 250 Euro sehr viel Geld.
Wenn berücksichtigt wird das man um andere Kosten nicht herum kommen kann (z.B. Bestatter, der Kauf der Grabstätte)

Viele bekommen von der Familie auch finanzielle Hilfe, aber von welchem Geld sollen wir es unseren Sternenkindern in ihrem Garten schön machen?


Mein Anliegen war schon Thema im Stadtrat, doch die SPD meinte nur "wo sollte man die Altersgrenze setzen?"
Jetzt möchte ich mit meinem Anliegen alle Leute ansprechen die es interessiert. Und ich bin mir sicher wenn es in der Zeitung steht, persönlich von einer betroffenen Mutter, kommt das anders an als wenn Männer im Stadtrat diskutieren.

Ich hab nur ein Problem:

Welchen Titel und
wie soll ich anfangen.
Ich hab mit dem Thema im Sternenkinderforum schon mal probiert Hilfe zu bekommen, dort werde ich immer darauf aufmerksam gemacht dass das sehr schwer sein wird, aber bitte, das weiß ich!!!! Aber ich möchte zumindestens versuchen was zu bewegen.
Bin dankbar um jede Idee...mein Mann grübelt schon mit aber er kommt zum selben Ergebnis
_________________
Christian und Bettina
Lars 06.03.04 kerngesund
Hanna *06.01.08 (HLHS)- +13.01.08 für immer in unserem Herzen
Lena 19.05.09 kerngesund
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noel



Anmeldungsdatum: 06.08.2007
Beiträge: 114
Wohnort: Plauen

BeitragVerfasst am: 12.09.2008, 12:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bettina,

also so wirklich hilfreich sein kann ich dir nicht, aber setzt dich wenn euch gar nix einfällt doch mal mit eurer Örtlichen Zeitung zusammen,
die Redakteure wissen meist wo sie Anfangen oder können auch nur eine Hilfestellung sein.

Übrigens bei uns zahlt man für die eigentlich so teure Grabstelle von 0bis 2Jahre 300 € für 10 Jahre und von 2 bis 6 um die 500 €,
sie kommen den Eltern also schon sehr entgegen. (denke ich mal)

Lass dich nicht entmutigen von deinen Vorhaben, es gibt immer wieder Eltern denen es leider so ergeht,
die Städte sollten da einfach mehr Rücksicht walten lassen.

LG Nicole
_________________
Leon *16.12.2003
Laura-Celine * 03.01.2009
Mia-Sophie *06.11.2007 Norwood 1 am 19.11.07 und zu den Sternchen gegangen am 07.12.2007 jedoch für immer im Herzen bei uns.
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Kaywan



Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 6448
Wohnort: Kassel

BeitragVerfasst am: 12.09.2008, 18:28    Titel: Liebe Bettina Antworten mit Zitat

Liebe Bettina,
wenn das nicht traurig ist, dann weiß ich auch nicht.....
Für deinen persönlichen Fall, würde ich einen Antrag bei den katholischen Frauen, Diakonie o.ä. stellen.
Ich finde es bemerkenswert, dass Du für alle kämpfen willst.Hut ab!!
Ich schreibe dir eine PN, wenn ich aus Kiel zurück komme.
LG und alles liebe
Alex
_________________
Kaywan 22.06.05 11:21 uhr 2370gr. 45cm KU 30,5 in Kiel bisher 9 Ops ( 4 am Herzen) und 3 HK´s. Danke an das Kieler Team!
www.hypoplastische-herzen-deutschland.de
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ClaudiaP



Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 1519
Wohnort: Duisburg

BeitragVerfasst am: 12.09.2008, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bettina!

Friedhofssatzungen, ja da können wir ein Lied von singen. Bei uns sind Findlinge und unbearbeitet Steine verboten, Holzkreuze müssen von einem Kunsttischler gearbeitet werden (und vorher vom Friedhofsamt genehmigt werden), um die Kinder-/Einzelgräber muss nach 6 Wochen eine Hecke gepflanzt werden, die Anzahl der Trittsteine bei den Erwachsenengraber ist limitiert und diese dürfen nur eine bestimmte Größe haben und und und... . Nach Felis Tod hatten wir keinen Nerv uns mit dem Amt anzulegen.

Bei uns hat das Grab (für 15 Jahre) EUR150,-- gekostet. Das Ausheben und das Auffüllen (oder wie es auch immer genannt wird) schlug mit EUR146,-- zu buche, die Nutzung des Feierraumes und des Aufbewahrungsraumes haben je EUR128,-- gekostet. Insgesamt hat die Stadt EUR552,-- berrechnet. Dazu kamen die Kosten des Bestatters, die Blumen, der Stein und die laufenden Kosten der Grabpflege (hatten gerade einen Pilz in der Buchsbaumhecke und durften diese austtauschen). Zum Glück haben uns unsere Eltern finanziell unterstützt und das Ersparte von Felis Konto haben wir genutzt. Zu guter Letzt haben wir alle mit der Beerdigung entstandenen Kosten bei der letzten Steuererklärung mit angegeben.

Eins muss man aber der Friedhofsverwaltung zu Gute halten, ist das Grab gepflegt und wird nicht benötigt, kann man es auch länger als 15 Jahre halten. Ist an den Erwachsenengräber etwas nicht in Ordnung, wird ein leuchtend gelber Zettel an den Grabstein geklebt, so dass jeder Besucher sehen kann, dass da irgendetwas nicht so ist, wie die Verwaltung es wünscht. Bei den Kindergräbern werden die Eltern angeschrieben.

Von einem Freund weiß ich, dass jede Gemeinde die Friedhofsgebühren selber festlegt. Er hat daher seinen Vater nicht in seinem Wohnhort sondern in einer Nachbarstadt begraben lassen und viel Geld gespart. Aber wer hat schon nach dem Tod des eigenen Kindes die Idee und Muße die verschiedenen Friedhofsgebühren der Nachbarstädte zu vergleichen. Wir hatten diese nicht, wir standen unter Schock und haben irgendwie versucht die Tage zu überstehen.

Aber dennoch ist es verdammt viel Geld, dass wir Eltern für die Gräber unserer doch noch so kleinen Kinder zahlen müssen, für das Andenken an sie und die viel, viel zu kurze Zeit mit ihnen. Aber wo die Grenze ziehen?

Ich wünsche Dir für Deinen Kampf alles Gute und viel Erfolg!

LG Claudia
_________________
Felicitas *01.09.2004 - +02.04.2007 (Herzversagen während der Behandlung einer Lungenentzündung auf der ITS)
Norwood I am 08.09.04 und Norwood II am 22.02.05 in Duisburg, sowie Ptosis-OP am 27.11.06 in Trier
Kieran *07.12.2007 kerngesund
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Pia



Anmeldungsdatum: 04.05.2007
Beiträge: 96
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 14.09.2008, 08:30    Titel: Antworten mit Zitat

Also, ich war eher erstaunt, dass es letztendlich insgesamt gar nicht sooo tuer wurde. Hier auf "unserem" Friedhof gibt es eine extra-Stelle für Todgeburten und früh gestorbene Kinder. Nennen tun sie das Sammelgrab, aber es ist eben eine größere Fläche, wo jedes Kind eine eigene Stelle hat. Beim Stein (oder was auch immer) gab es wenig Vorschriften, man darf eben keinen stehenden machen, ansonsten ob nun Findling oder bearbeitetet oder Kreuz oder gar nichts ist egal. Eine andere Beschränkung war, dass man nicht ewig viel Platz beanspruchen darf, aber da macht es auch jeder anders und es wurde soweit wohl auch noch alles akzeptiert. Der Steinhauer, der den Namen in unseren Findling hat nie Geld haben wollen (wir sind mehrfach hin, haben angerufen und ihn auf dem Friedhof angesprochen und dann irgendwann aufgegeben). Wir haben den Stein aber auch selber mitgebracht (haben wir gemeinsam gesucht).
Teuer war bei uns eben die Überführung in unsere Heimatstadt, aber Benzin kostet eben.
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ClaudiaP



Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 1519
Wohnort: Duisburg

BeitragVerfasst am: 14.09.2008, 10:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Pia!

Da sieht man doch wieder, wie unterschiedlich Kommunen handeln. Es freut mich, dass Ihr soviel Verständis und Hilfe erfahren habt.

LG Claudia
_________________
Felicitas *01.09.2004 - +02.04.2007 (Herzversagen während der Behandlung einer Lungenentzündung auf der ITS)
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Kieran *07.12.2007 kerngesund
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