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Informationen zum Herzzentrum München!

 
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Silke76



Anmeldungsdatum: 04.11.2013
Beiträge: 8
Wohnort: Südtirol

BeitragVerfasst am: 30.12.2013, 20:54    Titel: Informationen zum Herzzentrum München! Antworten mit Zitat

hallo,

wir erwarten im März unseren ersten Sohn, bei dem in der 20. Woche HLHS diagnostiziert wurde. Wir wohnen in Südtirol und müssen uns zwischen der Uniklinik Padova oder dem Herzzentrum München entscheiden.
In Padova darf man auf der Intensivstation nur wenige Stunden täglich beim Kind sein. Daher meine Frage: Wie funktioniert das in München?
Kann man im Herzzentrum auch die Entbindung vornehmen?
Wie viele Stunden darf man denn bei dem Neugeborenen vor bzw. nach der Operation sein?
Vielen Dank für eure Hilfe!

Silke
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henna



Anmeldungsdatum: 18.07.2009
Beiträge: 1024

BeitragVerfasst am: 31.12.2013, 13:50    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne mich in München nicht aus, es melden sich bestimmt noch Mamis die das aus erster Hand wissen.

Ich kann Dir nur eins sagen: das wichtigste Kriterium ist die Erfahrung der Klinik und die Fallzahlen an diesen speziellen Operationen die da durchgeführt werden pro Jahr. Davon hängen die Überlebenschancen Deines Kindes direkt ab. Alles andere ist im Vergleich dazu fast irrelevant...

Es ist eine Katastrophe dass es noch Kliniken gibt die entgegen dem heutigen Wissenstand die Situation für alle Beteiligten erschweren und sowohl die Kinder als auch die Eltern mit einer überflüssigen Trennung zusätzlich stressen und schwächen. Ich hoffe dass das bald ein Ende hat.

Soweit ich weiss befürwortet keine einzige europäische Fachgesellschaft Besuchszeiteneinschränkungen für Eltern. Eltern sind keine Besucher, sie sind Begleitpersonen auf deren Anwesenheit ein Kind jederzeit Anspruch hat. Die Eltern sind diejenigen, die dem behandelnden Team die Erlaubnisse erteilen, was rund ums Kind passieren darf - nicht umgekehrt (!).

Ich wünsche Euch alles Gute!

Magdalena
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mit Sohn *20.01.09, Tricuspidalatresie 2c + ISTA,
BT-Shunt im Februar 2009
Glenn-OP + Aortenbogenrekonstruktion im August 2009
TCPC im Mai 2011
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henna



Anmeldungsdatum: 18.07.2009
Beiträge: 1024

BeitragVerfasst am: 31.12.2013, 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

hier steht noch einiges dazu:
http://www.dhm.mhn.de/ww/de/pub/dhm/kliniken_und_institute/kinderkardiologie/stationen.htm
kannst ja auch anrufen und nachfragen, wie sie das so handhaben...
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NicoleM1980



Anmeldungsdatum: 02.08.2011
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 01.01.2014, 07:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wir waren 2009 im DHM. Dort gab es auch feste Besuchszeiten auf der ITS. Man konnte aber jederzeit anrufen und bekam immer Auskunft. Die >Zeiten waren meine ich von 9.00 bis 12.00 und von 15-20.00Uhr. Könnte sich aber zwischenzeitlich geändert haben.
LG Nicole
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henna



Anmeldungsdatum: 18.07.2009
Beiträge: 1024

BeitragVerfasst am: 01.01.2014, 14:24    Titel: Antworten mit Zitat

Interessant finde ich, dass keine Klinik explizit und offen die Besuchszeitenbeschränkung zugibt, und auf der Homepage findet sich meist so grob die Formulierung dass die Eltern jederzeit zu ihrem Kind können, ohne Angabe dass es auf der ITS evtl. nicht so ist...

scheint den Kliniken aufzugehen, dass das kein Ruhmesblatt ist.
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Grüne Fee



Anmeldungsdatum: 24.09.2013
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 03.01.2014, 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo wir sind grade im HZ München nach Norwood 1. Entbinden kann man hier nicht, wir waren dazu Rechts der Isar zur geplanten Einleitung. Die Besuchszeiten auf Intensiv sind 9 - 12.30 und 14.30 - 20 Uhr. Bei irgendwelchen Fragen ist es am Besten die Kontaktschwester anzurufen, die kümmert sich auch um die Unterbringung, Fragen rund um die Entbindung.... oder um einen Termin sich das DHZ anzusehen, man kann auch schon vorher mit einem Chirurgen sprechen und sich die Intensiv anschauen... Die Kontaktschwestern sind unter Tel 08912181360 zu erreichen.
Übrigens haben die Besuchszeiten meiner Meinung nach nicht nur Nachteile, schließlich ist es sehr schwierig sich selbst Pausen zu gönnen/ zuzugestehen wenn das eigene Kind krank ist, so dass diese erzwungenen Pausen/ Schlafphasen gerade wenn man frisch entbunden hat auch wichtig sind um körperlich und emotional bei Kräften zu bleiben.
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Sohn *Dezember 2013 HLHS
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henna



Anmeldungsdatum: 18.07.2009
Beiträge: 1024

BeitragVerfasst am: 03.01.2014, 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, wer als mündiger Erwachsener Mensch doch noch erzwungene Pausen benötigt, kann ja auf der Station darum bitten rechtzeitig heruaskomplementiert zu werden, dafür ist es nicht nötig allen anderen die Nachteile und Risiken der begrenzten Anwesenheitszeiten aufzuzwingen. Wie gesagt, findet heute auch keine einzige Fachgesellschaft mehr richtig. Es gibt da also im Grunde nix mehr zu diskutieren oder schönzureden, es ist falsch, die Nachteile überwiegen klar und es ist ein Relikt welches hoffentlich bald passe ist.
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mrah



Anmeldungsdatum: 21.03.2012
Beiträge: 49

BeitragVerfasst am: 05.01.2014, 00:10    Titel: Besuchszeiten Antworten mit Zitat

Ich finde auch, dass auf die jeweiligen Bedürfnisse Rücksicht genommen werden sollte und das wird es hier und da sicherlich auch.
Trotzdem war ich froh, diese erzwungenen "Pausen" zu haben. Ich glaube nicht, dass sich viele Eltern in dieser Situation gerne freiwillig Zeit nehmen und wie du schon sagst, Grüne Fee, nach einer Geburt und durch den enormen Stress und weil evtl. noch ein Geschwisterkind da ist, müssen Pausen sein. Mir haben sie geholfen, zwischendurch Kraft zu tanken, mal etwas anderes sehen und nicht nur Ärzte oder Schwestern zu sprechen und diese Kraft dann auch an mein Kind weiterzugeben.
In einer Ausnahmesituation wie dieser braucht jeder etwas anderes und deshalb sollte es die Möglichkeit geben, individuell zu schauen, da stimme ich dir zu. Aber dazu sind Kontaktschwestern auch da..
Alles Gute für euch, Silke!
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Anouk (*27.2.10), Laurens (*21.7.12 - 3730 g, 51 cm mit HRHS - in Behandlung in Bad Oeynhausen), Rieke (*26.11.14)
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henna



Anmeldungsdatum: 18.07.2009
Beiträge: 1024

BeitragVerfasst am: 05.01.2014, 00:35    Titel: Re: Besuchszeiten Antworten mit Zitat

mrah hat Folgendes geschrieben:

In einer Ausnahmesituation wie dieser braucht jeder etwas anderes und deshalb sollte es die Möglichkeit geben, individuell zu schauen, da stimme ich dir zu. Aber dazu sind Kontaktschwestern auch da..


Nein, dazu sind die Eltern da, und normalerweise sollten sich Dritte wie Kontaktschwestern nicht ungefragt einmischen dürfen Winken Leute, Ihr seid erwachsen, ihr braucht keine Kontaktschwestern die Euch Erlaubnisse erteilen wann ihr Euer Kind sehen dürft... sollte man meinen...

Es sollte ne Ausnahme sein dass man da als erwachsene Person Bevormundung durch Dritte braucht. Auf Wunsch sollte man diese natürlich bekommen, aber keineswegs ungefragt.


Magdalena
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moritz.okt.09



Anmeldungsdatum: 30.06.2009
Beiträge: 1326
Wohnort: Niederbayern

BeitragVerfasst am: 06.01.2014, 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

man hat gefragt, wie es im DHZ in München so ist ....

Was soll ich da schreiben ....

Meine Erfahrungen liegen über 4 Jahre zurück ...

Ob Ärzte. Schwestern usw. noch die gleichen sind, weiß ich nicht. Ein Großteil sicher schon.
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Moritz*19.09.09 - +06.01.2010 (zuhause), Norwood I 28.09.09, Trikuspidalklappeninsuffizienz Grad II, Aortenklappenatresie, Aorta 1,5mm, Z.n. Pneumothorax bds., ohne Heimmonitoring vom HZ München entlassen!!!
Maximilian, herzgesund *24.11.2004
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Silke76



Anmeldungsdatum: 04.11.2013
Beiträge: 8
Wohnort: Südtirol

BeitragVerfasst am: 10.02.2014, 17:59    Titel: Wir haben uns das HZM angesehen Antworten mit Zitat

Hallo,

danke euch allen für eure Tipps und die rege Diskussion. Wir haben uns am 21. Jänner das HZM angeschaut und auch die Entbindungsklinik und ich bin sehr froh, dass wir uns für München entschieden haben. Im Vergleich zur Uniklinik Padova ist alles perfekt organisiert und auch die Betreuung scheint sehr gut zu sein.
Jedenfalls werden wir ab dem 15. Februar in München sein und 10 Tage später wird dann vermutlich die Geburt eingeleitet. Dann heißt es nur mehr hoffen und beten, dass alles gut läuft.

glg Silke
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