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Stillen trotz HLHS???

 
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Trischa08



Anmeldungsdatum: 28.07.2008
Beiträge: 5
Wohnort: Braunschweig

BeitragVerfasst am: 07.08.2008, 10:48    Titel: Stillen trotz HLHS??? Antworten mit Zitat

Hallo ihr lieben,

ich habe da mal eine Frage, weiß jemand ob man trotz der Erkrankung stillen kann?
Ich habe einen Bericht gelesen, indem es heißt, es sei besonders gut für Herzkranke Kinder!
Hat jemand Erfahrung damit und kann mir Tipps geben? Denn ich würde meine Kleine sehr gern stillen!
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patin2



Anmeldungsdatum: 02.08.2008
Beiträge: 44
Wohnort: geislingen steige

BeitragVerfasst am: 07.08.2008, 11:00    Titel: Antworten mit Zitat

hallo trischa,
also ich habe luca versucht zu stillen was aber nicht lange geklappt hat durch das viele abpumpen ,er wurde nach der op mit muttermilch sondiert als es wieder ging hab ich begonnen zu stollen ca. drei wochen nach der op hatte er die kraft dazu von der brust zu trinken die andere zeit habe ich abgepumpt musste aber immer wieder abpumpen da ihm manchmal die kraft fehlte und manchmal mir die milch.
habe aber von einigen gehört das es danach wunderbar geklappt hat,mir selber ging dann nach drei monaten die milch aus,leider.
liebe grüsse nicole mit luca und den mädels
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ClaudiaP



Anmeldungsdatum: 22.11.2005
Beiträge: 1519
Wohnort: Duisburg

BeitragVerfasst am: 07.08.2008, 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Trischa!

Es kommt auf Dein Kind an. Es gibt HLHS-Kinder die die nötige Kraft dazu haben. Meine Maus hatte sie nicht. Felicitas hatte gute 12 Wochen lange eine Magensonde. Zusätzlich haben wir es immer wieder probiert, ihr die Flasche zu geben. Anfänglich war mehr als 30ml selber trinken nicht drin, Feli war zu schwach. Aber mit der Zeit wurde es besser. Trotzdem hat jede Mahlzeit lange gedauert (30 Minuten bis 1 Stunde war normal). Ich habe 8 Wochen lang meine Milch abgepumpt. Es wurde immer weniger. Dann erwischte mich ein Magen-Darm-Viruns und ich entschied, ganz abzustillen. Es war die beste Entscheidung meines Lebens. Die Umstellung auf Fertigmilch ist Feli gut bekommen. Obwohl ich Allergiekerin bin, hatte Felicitas in ihrem kurzen Leben nie eine Allergie (ausser die gegen das Blutdruckmessen und Blutabnehmen Winken )

Warte ab, wie sich Dein Kind entwickelt und was die Ärzte dazu meinen.

Ich wünsche Dir/Euch alles Gute.

LG Claudia
_________________
Felicitas *01.09.2004 - +02.04.2007 (Herzversagen während der Behandlung einer Lungenentzündung auf der ITS)
Norwood I am 08.09.04 und Norwood II am 22.02.05 in Duisburg, sowie Ptosis-OP am 27.11.06 in Trier
Kieran *07.12.2007 kerngesund
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Regine Pielawa



Anmeldungsdatum: 24.08.2004
Beiträge: 1260
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 07.08.2008, 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Trischa,

ich durfte Henri bereits 9 Tage nach der ersten OP anlegen. Allerdings hat Henri einen ziemlichen Dickkopf und sah es überhaupt nicht ein, sich in irgend einer Weise an der Brust anzustrengen (gekonnt hätte er es sicher schon), war er es doch gewohnt, sein Essen zügig mit der Falsche zu bekommen. Wir beide haben Blut und Wasser geschwitzt. Irgendwann ging bei mir die Milch weg und damit hatte sich das Problem gelöst. Bereuen tu ich es nicht. Henri hatte allerdings eine Zeit daran zu knabbern, dass er nun nicht aus Mamas Busen getrunken hat und sein Bruder sehr wohl (da war er so ungefähr 5).
_________________
Viele Grüße von
Regine (Mama von Henri *13.08.1999, HLHS alle OPs in Kiel, Vincent *28.09.1997
und Papa Jens alle aus Hannover, www.pielawa.de)
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Christina



Anmeldungsdatum: 10.12.2004
Beiträge: 544
Wohnort: 9403 Goldach (Schweiz)

BeitragVerfasst am: 07.08.2008, 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Trischa

Das ist von HLHS-Kind zu HLHS-Kind verschieden. Falls es Dir ein Bedürfnis ist, probiere es auf jeden Fall, wenn es geht. Bei Fabian war das nie ein Thema, weil er schon von Anfang an zu schwach war, aus einer Flasche geschweige von der Brust zu trinken. Fabian hatte über acht Monate eine Magensonde. Wir haben es aber täglich immer wieder probiert. Anfangs hat er 10 ml getrunken, sich wöchentlich langsam gesteigert. Lange Zeit war bei 30 ml Schluss. Eine Wochen später - nach der Glenn - ging es langsam aufwärts. Nach acht Monaten schaffte er 80 bis 90 ml. Auf Grund der Trinkschwäche haben wir bei Fabian relativ schnell angefangen, ihm Nahrung zu geben. Nach dem dritten Lebensmonat - also drei Monate vor der Glenn - bekam er bereits Karotten und das übliche puriert zu essen. wenigstens hat Fabian gut gegessen.

Ich wünsch Euch auf jeden viel Glück und denke morgen ganz ganz fes an Euch!

Liebe Grüsse aus der Schweiz
_________________
Mutter von Fabian, *31.08.2002 mit Hypoplatischem Links-Herz-Syndrom (Norwood I am 09.09.2002, Glenn am 27.01.2003 und Fontan am 18.01.2005, alles erfolgreich im Kinderspital Zürich durchgeführt) und von Simon, *21.08.2005, herzgesund
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Christina



Anmeldungsdatum: 10.12.2004
Beiträge: 544
Wohnort: 9403 Goldach (Schweiz)

BeitragVerfasst am: 07.08.2008, 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

P.S. Fabian schaffte es nach der Glenn nur mehr zu trinken, weil wir für ihn ein Fläschchensauger für viel zu frühgeborene Kinder angewendet haben. Nur so als Idee, falls bei Deinem Kind diese Trinkschwäche vorliegen sollte. Leider kamen wir erst nach sechs Monaten auf diese Idee, ansonsten hätte er schon viel viel früher mehr trinken können.
_________________
Mutter von Fabian, *31.08.2002 mit Hypoplatischem Links-Herz-Syndrom (Norwood I am 09.09.2002, Glenn am 27.01.2003 und Fontan am 18.01.2005, alles erfolgreich im Kinderspital Zürich durchgeführt) und von Simon, *21.08.2005, herzgesund
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franky



Anmeldungsdatum: 24.11.2006
Beiträge: 89
Wohnort: Nürtingen

BeitragVerfasst am: 08.08.2008, 11:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Trischa!


ich kann mich den Anderen nur anschließen, ich denke auch, es ist von HLHS Kind zu Kind verschieden. Ich selbst habe auch ca. 10 Tage nach der ersten OP wieder angefangen zu stillen und es hat 6 Monate wunderbar geklappt. De Zeit in der ich nicht gestillt habe, habe ich fleißig abgepumpt und die Milch wurde Josh sondiert. Den Rest habe ich eingefroren und Joshua zu einem späteren Zeitpunkt gegeben, z.B. wenn ich mir mal eine Auszeit nahm und mein Mann dann zur "Flasche greifen" musste. Lachen

Ich würde es an deiner Stelle einfach ausprobieren!


Viel Glück,

Alina
_________________
Joshua, geb. 15.09.05, Norwood 28.09.05
Glenn 22.03.06
Trikuspidalklappenrekonstruktion 08.01.09 (alles in Sankt Augustin)
5 HK´s in Tübingen
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Riemenschnitter



Anmeldungsdatum: 12.09.2007
Beiträge: 535
Wohnort: Nähe Kaiserslautern

BeitragVerfasst am: 10.08.2008, 05:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich hatte Sean in den ersten paar Stunden gestillt, aber mir ist gleich aufgefallen, dass er nicht richtig getrunken hat. Als er dann etwas Temperatur bekam, kam er direkt auf Intensiv, wo sie dann - zum Glück - innerhalb der 1. 2w4h den Herzfehler festgestellt haben. Auch nach der 1. OP war er zu schwach und wir kamen erst einmal mit einer Magensonde heim. Diese Trinkschwäche hat er heute noch (mit 1 Jahr max 150 ml mit Breisauger), aber ich habe auch ein Kind mit HLHS kennenlernen dürfen, dass seid der Geburt gestillt wurde und auch einen Tag nach der 2. OP wieder nur an der Brust getrunken hat!
Probiert es einfach aus, ich wünsche Euch, dass ihr eine schöne Stillzeit haben werdet.

LG

Melanie
_________________
Nico Michael * 22.04.2003, Herzgesund;
Mia Vanessa * 19.02.2005, Herzgesund
Sean Connor * 19.07.2007,HLHS
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hbecker



Anmeldungsdatum: 31.10.2007
Beiträge: 236
Wohnort: Hagenbach

BeitragVerfasst am: 12.08.2008, 11:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Trischa,

Hannah hatte gar keine Probleme mit dem Stillen, sie hatte nur (bis heute übrigens) Probleme mit der Flasche. Das Trinken fiel Hannah leichter an der Brust als aus der Flasche. Mit vier Wochen zog Hannah sich zu Hause erst einmal die Magensonde und unser Kinderarzt meinte, wir geben ihr eine Woche und können dann immer noch eine neue legen. Nach zwei Tagen hatte Hannah dann verstanden, dass sie selbst trinken sollte und seitdem hat sie "gesoffen". Wir haben vor vier Wochen mit 21 Monaten erst definitiv das Stillen eingestellt (in beidseitigem Einvernehmen Sehr glücklich ).

Sie ist eine derjenigen, bei denen es geklappt hat. Probiere es also aus, wenn es nicht klappt, kannst Du immer noch die Flasche nehmen (und die ist eine gute Alternative heutzutage).

Alles Gute, Wenke
_________________
Hannah *10.2006; HLHS
Norwood I: 10.06, Glenn: 03.07; 4 Herzkatheter in St. Augustin
stolze Schwester von Mirko *07.2009 (vollkommen gesund)
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Barneby W.
Administrator


Anmeldungsdatum: 02.04.2008
Beiträge: 750
Wohnort: Rendsburg

BeitragVerfasst am: 12.08.2008, 14:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Trischa,

wir sind ja gerade in Kiel und haben am Freitag unsere kleine bekommen.
Die Ärzte sind für das Stillen auch bei unseren kleinen.
Meine Frau muß leider abpumpen da unsere kleine eine Magensonde hat.
Würde Ihr das Atmen nicht so viel kraft kosten, könnte meine Frau sie auch direkt stillen, die Ärzte hier meinen es gibt nichts besseres für die kleinen, das Sie ja auch dadurch nähe zur Mama bekommen.
Also mach die keine Sorgen Du kannst ganz ruhig deine kleine Stillen.

Liebe Grüße Barny
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